Die Golfbahn


Alle typischen Elemente einer Golf Spielbahn

Grafik und Erklärung einer Golfbahn

Der Abschlag (engl.tee bzw. tee box) ist die Fläche, an dem die zu spielende Bahn beginnt. Zum Abschlagen kann man den Golfball auf einen kleinen Stift, das sogenannte Tee, setzen. Das Tee dient als Hilfsmittel, um den Ball vom Boden zu heben. Die meisten Golfplätze verfügen über zwei Abschlagsmarkierungen für Herren und zwei für Damen. Die Farben der Markierungen können von Anlage zu Anlage variieren, jedoch gilt in der Regel folgende Aufteilung der Farben:
  • weiß = Professionals
  • gelb = Herren
  • schwarz = Proetten
  • rot = Damen
  • blau = Seniorinnen
  • organge = Senioren

Auf jeder Abschlagsfläche bilden immer zwei Markierungen die Vorderlinie eines virtuellen Rechtecks. Der Golfball darf nicht vor den Markierungen aufgeteet werden, weil das ein Regelverstoß wäre. Zudem darf der Ball nicht weiter als zwei Schlägerlängen hinter der gedachten Linie aufgeteet werden. Probeschwünge sollten am Abschlag nicht gemacht werden und Luftschläge werden als Schlag gezählt.

Das Wasserhindernis ist eine mit Wasser gefüllte Vertiefung und im Sinne der Golfregeln ein Hindernis. Von den Wasserhindernissen gibt es zwei Varianten. Das seitliche und das frontale Wasserhindernis. Bei einem frontalen Wasserhindernis sind die Begrenzungspfosten "gelb" eingefärbt.
Das Rough (das Raue) ist das hohe Gras rund um das Fairway. Meist wird dieses Areal nur ein bis zweimal pro Jahr gemäht und ansonsten in ihrem natürlichen Zustand belassen. Diese Bereiche dienen auch zur optischen Abgrenzung der Spielbahnen. Das Rough macht ungeführ 70% der Gesamtfläche eines Golfplatzes aus.
Das Fairway nimmt die größte Fläche einer Spielbahn ein und ist der kurzgemähte Bereich zwischen dem Abschlag und dem Grün. Fairways können auch durch Hindernisse wie Gräben, Seen, Wegen oder Rough-Flächen unterbrochen werden, die es zu überspielen gilt.
Das Semi-Rough unterscheidet sich vom Rough durch die Beschaffenheit der Fläche. Es ist das halbhohe Gras zwischen Rough und Fairway. Das Semi-Rough wird in regelmäßigen Abständen gemäht und bringt eine eingeschränkte Spielbarkeit mit sich.
Der Fairway-Bunker ist meist in den Landezonen auf der Spielbahn platziert - daher auch der Name "Fairway-Bunker". Es handelt sich um eine Grube bzw. Senke, die in der Regel mit Sand gefüllt ist und in den Golfregeln ebenfalls ein Hindernis darstellt. Je nach zu spielender Distanz bis zur Fahne, werden entsprechende Eisenschläger oder sogar bei flacher Bunkerkante ein Holz eingesetzt.
Eine mit blauen Pfosten oder Bändern gekennzeichnete Fläche bezeichnet man als "Boden in Ausbesserung". Diese Bereiche werden vom Platzwart markiert, wenn an der Stelle Platzarbeiten ausgeführt werden. So können die Golfspieler das künstliche Hemmnis gut erkennen. Sollte der Golfball in dieser Zone gelandet sein, kann er ohne Strafschlag augenommen und außerhalb des Hemmnisses gedroppt werden, ohne diesen näher an die Fahne zu legen.
Das seitliche Wasserhindernis ist mit roten Pfosten oder Linien gekennzeichnet. Meistens enthält dieser Bereich eine Uferzone und Wasser in Form eines Bachlaufes oder eines Sees, die aber zu bestimmten Jahreszeiten auch austrocknen können.
Der Grün-Bunker ist meist rund um das Grün plaziert, um das Anspiel zu erschweren. Der Grün-Bunker ist im Unterschied zum Fairwaybunker überlicherweise tiefer, so dass hohe Schläge gefordert werden. Diese werden mit dem Sandwedge erreicht.
Das Grün (Green) ist der Zielbereich der Golfbahn auf dem sich das Loch befindet, das mit einer Fahne gekennzeichnet ist. Es stellt die kürzest geschnittene Grasfläche auf dem Platz dar. In diesem Areal spielt man den Ball mit dem Putter.
Diese Fläche untermittelbar vor dem Grün wird als Vorgrün bezeichnet. Es hat nur wenige Meter Radius rund um das Grün. Das Gras in diesem Areal ist kürzer als das Fairway, aber einige Millimeter länger als das Grün.

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