Geltende Golfregeln


 

Kommt es zu Verstößen im Wettspiel, sehen die Regeln drei Arten von Sanktionen vor:

  • Ein oder zwei Strafschläge - anzuwenden beim Zählwettspiel
  • Lochverlust - im Lochwetterspiel werden Verstöße mit Lochverlust geahndet
  • Disqulifikation - bei besonders schweren Verstößen

 

Golfregeln

Sie dürfen maximal 14 Golfschläger auf den Golfplatz mitnehmen.
Der Golfball ist im Spiel sobald der Spieler auf dem Abschlag einen Schlag ausgeführt hat. Vor Spielbeginn gibt jeder Spieler die Bezeichnung des Golfsball seinen Mitspielern an. Höchstgewicht 45,93 gr. und Mindestdurchmesser 42,67 mm.
Beginn einer jeden Spielbahn. Der rechteckige Ort wird durch zwei Markierungen gekennzeichnet. Die gedachte Verbindungslinie sowie maximal zwei Schlägerlängen dahinter, stellen den Raum dar, von wo aus abgeschlagen werden muss.
Wird die ursprüngliche Position des Golfballs verändert, gilt er als bewegt. Regel: Ein Strafschlag und Ball zurücklegen.
  • Blau: Boden in Ausbesserung
  • Gelb: Frontales Wasserhinternis
  • Rot: Seitliches Wasserhinternis
  • Weiss: Ausgrenze oder Boden in Aussbesserung (Markierung auf dem Boden)
Man unterscheidet zwischen frontalem und seitlichem Wasserhindernis. Liegt der Ball im Hindernis und ist spielbar, ist dies straflos.
  • Frontales Wasserhindernis:: Wahl zwischen zwei Möglichkeiten (Es muss jedoch immer ein Strafschlag dem Ergebnis hinzugezählt werden)
    • a) Von dem Punkt, von wo aus der Golfball ins Hindernis gespielt wurde, wird der Ball fallengelassen.
    • b) Auf der Linie Fahne & Schnittstellenpunkt, wo der Ball das Wasserhindernis passiert hat, beliebig weit nach hinten gehen und den Ball fallen lassen.
  • Seitliches Wasserhindernis: Neben den o.g. Möglichkeiten hat der Golfspieler noch die folgende Wahl:
    • a) Den Golfball innerhalb von 2 Schlägerlängen von wo der Ball das Hinternis gekreuzt hat, fallenlassen, oder
    • b) Den Ball auf der gegenüberliegenden Seite mit gleichem Abstand zur Fahne, fallen lassen
Könnte der gespielte Golfball außerhalb eines wasserhindernisses verloren oder aus sein, wird ein sogenannter "provisorischer Ball" zur Zeitersparnis gespielt. (Spieler spart sich den Weg zurück zum letzten Spielpunkt, nachdem er festgestellt hat, dass sein Ball definitiv "Aus" oder "Verloren" ist).
Findet der Spieler auf der Spielbahn seinen Ball nicht mehr wieder, ist der Ball verloren und der Spieler muß so nah wie möglich von der letzten Spielstelle mit einem Strafschlag weiterspielen. Das Areal außerhalb des Golfplatzgeländes ist „Aus“. Ebenfalls ist ein Ball im Aus, wenn zwei Spielbahnen durch weiße Pfosten getrennt sind, und der Ball auf der angrenzenden Spielbahn zum Liegen kommt. Mit einem Strafschlag geht das Spiel vom letzten Spielort weiter.
Flächen des Platzes, die durch blaue Pfosten oder weiße Linien auf Grund gekennzeichnet sind. Ball darf straflos aufgenommen werden und vom nächstgelegenen Punkt, der die Behinderung ausschließt, innerhalb von einer Schlägerlänge fallengelassen werden.
Der Ball muß vom Spieler mit ausgestrecktem Arm in Schulterhöhe fallengelassen werden (droppen).
Vorübergehende Wasseransammlung, die sichtbar zu Tage tritt bevor oder nachdem der Spieler Standposition eingenommen hat. Ball darf straflos aufgenommen werden und vom nächstgelegenen Punkt, der die Behinderung ausschließt, innerhalb von einer Schlägerlänge fallengelassen werden.
Alles "künstliche" wird als Hemmnis bezeichnet. Man unterscheidet:
  • Bewegliche Hemmnisse (ohne Kraftanstrengung zu entfernen - Bsp. Papier)
  • Unbewegliche Hemmnisse (Mauern, Straßen etc.)
Natürliche Bestandteile der Natur (Zweige, Blätter, Kot, Insekten etc.). Sie dürfen straflos entfernt werden außer im Bunker. Loses Erdreich und Sand zählen nur auf dem Green zu den losen hinderlichen Naturstoffen.

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