Dienstag - Üben, üben, üben
Der Golflehrer hat sich für 14 Uhr angekündigt und steht pünktlich auf die Minute an der Ballmaschine parat. Alles was gestern noch nicht so richtig geklappt hat, wird heute umso intensiver geübt. Verschiedene Schwungtechniken und viele kleine Kniffe und Tipps, wie der Ball möglichst kontrolliert fliegt. Außerdem gibt es schon die ersten Vorbereitungen auf die morgige Platzrunde. Die Vorfreude über das erste Mal "richtig Golfen" breitet sich aus.
Die erste Platzrunde am MittwochDie nächsten drei Stunden Golfunterricht fangen diesmal morgens um halb neun an. Heute steht das erste Mal eine Platzrunde auf dem Programm, nachdem die letzten beiden Tage schon für den Platz geübt und gespielt wurde. Hier wird deutlich, dass jede Anlage ihre Besonderheiten aufweist, kein Loch ist wie das andere. Bunker, Wasserhindernisse oder einfach nur das hohe Gras an den Seiten können einem das Leben schwer machen. Insbesondere, wenn der Ball am Anfang noch nicht geradeaus fliegt. Die häufigste Frage des Tages war daher: Wo ist der Ball? Hier hilft der QuickGame-Modus: Wer keine 100 Meter weit kommt, nimmt den Ball auf und spielt vom Fairway (der Spielbahn) weiter. Das erspart Frust beim Spieler und auch die Mitspieler freuen sich, wenn auch Anfänger zügig vorankommen.
Die Prüfung am Donnerstag
Die Prüfung ist nicht einfach, aber den Führerschein bekommt auch nicht jeder beim ersten Anlauf. Wer früher schon einmal Golf gespielt hat, oder vielleicht auch eine andere Sportart, die Koordinationsvermögen verlangt, hat sicherlich Vorteile. Aber keine Bange, auch wenn es beim ersten Mal nicht klappt, die Prüfung kann man auch in Deutschland noch wiederholen und in der Zwischenzeit fleißig üben.
Freitag - die letzte Runde zähltHeute gilt es die letzten und entscheidenden Punkte für die Prüfung zu erlangen. Es wird eine 9 Loch Platzrunde gespielt und nach Stableford gezählt - je weniger Schläge bis zum Einlochen, umso mehr Punkte gibt es. Stableford hat aber gegenüber dem "normalen" Zählen der benötigten Schläge den Vorteil, dass ein ganz verzwicktes Loch, was so gar nicht gelingen will, trotzdem nicht die Gesamtpunktzahl in den Keller zieht.
Nach der Runde wird erst einmal gerechnet. Hat es gereicht? Dann gibt es das Golfer's Zertifikat. Falls nicht, dann gibt es die Kursbescheinigung und den Teil, der nicht geklappt hat wird einfach später zu Hause wiederholt. Das Wochenende danachNach so vielen Tagen mit dem Schläger in der Hand haben sich die Hände und Arme eine Erholung verdient - vielleicht mit einem Sonnenbad am Strand, ein Besuch im Schloss Bellver, im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst oder dem Museo de Mallorca. Samstagvormittag ist auch noch einmal Gelegenheit fürs Shopping in Palmas Innenstadt.
Am Sonntagabend geht es dann wieder zum Flughafen und zurück nach Hause - aber der nächste Urlaub in Palma ist in Gedanken schon ganz nah.
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