Aufwärmübungen
Der Golfspieler spielt auf einem der empfindlichsten Instrumente die es gibt: dem eigenen Körper! Wer ihn virtuos einsetzen will, der muß eine Menge dafür tun, seinen Körper bei den feinmotorischen Bewegungen so zu steuern, daß ein optimaler Erfolg gewährleistet ist.
Dies erfordert eine gute Balance zwischen Kraft und Beweglichkeit, Spannungs- und Entspannungsfähigkeit, Reaktionsvermögen und Ausdauer.
Aufwärmen bedeutet, sich in bestimmter Weise auf körperliche Belastungen im Sport vorzubereiten. Neben der physischen Seite – also Organe und Muskeln – wird auch die psychische Seite mitangesprochen, in dem ich mich durch die Erwärmungsphase sozusagen "mit Leib und Seele" auf das folgende Übungsprogramm oder das folgende Wettspiel vorbereite.
Eine verkürzte, verhärtete und unelastische Muskulatur verhindert die wichtige Wahrnehmung von Bewegungsrückmeldungen während des Golfschwungs. Einer Langzeitstudie zufolge sind 80% von Rückenschmerzen auf eine verkrampfte oder schwach ausgebildete Muskulatur zurückzuführen. Ab dem 30. Lebensjahr reduziert sich die Elastizität des Bindegewebes, die allgemeine Verletzungsanfälligkeit nimmt zu.
Positive Begleiterscheinungen des Aufwärmens sind:
→ Gleichgewichtsschulung sowie eine Muskelkräftigung.
→ Konzentration auf den eigenen Körper → Abschalten von der Außenwelt
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